Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ringwall, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Ringwall(e)s · Nominativ Plural: Ringwälle
Aussprache 
Worttrennung Ring-wall
Wortzerlegung Ring Wall
eWDG

Bedeutung

Archäologie ringförmiger Wall, der als Befestigungsanlage diente

Typische Verbindungen zu ›Ringwall‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ringwall‹.

Verwendungsbeispiele für ›Ringwall‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seltsamerweise sind die Ringwälle mit nur rund hundert Meter Höhe wesentlich niedriger als die des Mondes. [Die Zeit, 27.08.1965, Nr. 35]
Auch ohne trotzigen Ringwall verstehen es ihre Nachfahren prächtig, sich zu verschanzen. [Die Zeit, 20.02.1984, Nr. 08]
In Fronarbeit ließ er den Ringwall um die Stadt durch Bauern der umliegenden Dörfer errichten. [Süddeutsche Zeitung, 28.10.1997]
Da und dort in unseren Wäldern finden wir die verfallenen Ringwälle vorgeschichtlicher Fluchtburgen. [Die Zeit, 16.05.1980, Nr. 21]
Oberirdisch erhalten blieb der gewaltige »Ringwall«, die Ruine der alten Stadtmauer. [o. A.: Lexikon der Kunst – M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 22987]
Zitationshilfe
„Ringwall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ringwall>.

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