Ritterschaft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ritterschaft · Nominativ Plural: Ritterschaften
Aussprache
WorttrennungRit-ter-schaft
WortzerlegungRitter-schaft
eWDG, 1974

Bedeutung

historisch
1.
Würde eines Ritters, des Ritterstandes
Grammatik: nur im Singular
2.
Gesamtheit der Ritter (eines Lehnsherrn, Fürsten, Landes)

Thesaurus

Synonymgruppe
Ritterschaft · ↗Ritterstand
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kavallerie englisch estländisch fahrend französisch schleswig-holsteinisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ritterschaft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei der Position meines Vaters in der Ritterschaft sollte das kein Problem sein.
Die Zeit, 03.07.1995, Nr. 27
In derselben Zeit setzt sich die Ritterschaft allmählich in Kavallerie um.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Vierter Teil: Neuzeit, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 3690
Also die stolze Ritterschaft hatte gegen seine Liebe auch nichts einzuwenden?
Spitteler, Carl: Imago, Jena: Diederichs 1910 [1910], S. 135
Zugleich werden die sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse der Ritterschaft kurz dargelegt.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 450
Jerichow war zu arm, sich eine Kanalisation zu bauen; die Ritterschaft brauchte sie nicht.
Johnson, Uwe: Jahrestage, Bd. 1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1970, S. 25
Zitationshilfe
„Ritterschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ritterschaft>, abgerufen am 18.11.2019.

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