Robbe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Robbe · Nominativ Plural: Robben
Aussprache
WorttrennungRob-be (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Robbe‹ als Erstglied: ↗Robbenfang · ↗Robbenfell · ↗Robbenfänger · ↗Robbenschlag · ↗Robbenschläger
 ·  mit ›Robbe‹ als Letztglied: ↗Bärenrobbe · ↗Ohrenrobbe
eWDG, 1974

Bedeutung

im Meer lebendes Säugetier mit spindelförmigem Körper und flossenartigen Gliedmaßen, Flossenfüßer
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Robbe · robben
Robbe f. (bis ins 19. Jh. auch m.) Name für verschiedene Meeressäugetiere (Flossenfüßer), ein Küstenwort, seit Anfang des 17. Jhs. in der Literatursprache (zuvor Seehund, Meerkalb, -schwein, -hund), nordfries. Rob f. und m., nd. Rubbe, nl. rob. Herkunft ungewiß. Eine Anschlußmöglichkeit bietet nl. robben ‘reiben, sich balgen, ausgelassen spielen’, nordfries. rubben ‘reiben, kratzen, raufen, zerren’, eigentlich ‘gesponnenes Garn für Taue glattreiben, glattstreichen und in Teer tauchen’, schwed. rubba ‘vom Platz rücken, verschieben’, isl. rubba ‘kratzen, scheuern’, nhd. (md.) rubbeln ‘tüchtig abreiben’ (zu der unter ↗Raub, s. d., angeführten Wurzelerweiterung), falls der Name die Fortbewegungsart und das Treiben der Tiere an Land wiederzugeben sucht (vgl. de Vries Nl. 581). robben Vb. ‘robbenartig kriechen’ (20. Jh.).

Thesaurus

Zoologie
Synonymgruppe
Robbe · ↗Seehund
Unterbegriffe
  • Mähnenrobbe · Südamerikanischer Seelöwe
  • See-Elefant · ↗Seeelefant  ●  Mirounga  fachspr. · Mirounga angustirostris (Nordamerika)  fachspr. · Mirounga leonina (Subantarktis)  fachspr.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abschlachten Atemloch Auswechslung Delphin Eisbär Fangquote Kinderstube Meeressäuger Nordsee Otter Pinguin Sandbank Schildkröte Schweinsteiger Schweinswal See-Elefant Seehund Seekuh Seelöwe Seeotter Seevogel Wal Walross erlegt getötet häuten namibisch sterbend verenden verendet

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Robbe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vor einem Jahr galt Robben noch als das Symbol des Scheiterns.
Die Zeit, 27.05.2013, Nr. 22
Sie aber tat nichts dergleichen und wandte kein Auge von der Robbe.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 603
Heute werden uns jeden Abend Bilder von sterbenden Robben, kaputten Wäldern, vergifteter Erde frei Haus geliefert.
Der Spiegel, 03.04.1989
Bis die Jungen herangewachsen sind, bleiben also die Robben an den Strand gebannt.
Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 159
Die Robben verfügen als Fischfresser über ein gewaltiges Gebiß mit vielen spitzen Zähnen.
Buddenbrock, Wolfgang von: Das Liebesleben der Tiere, Bonn: Athenäum 1953, S. 116
Zitationshilfe
„Robbe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Robbe>, abgerufen am 19.09.2019.

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