Robinsonade, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Robinsonade · Nominativ Plural: Robinsonaden
Aussprache
WorttrennungRo-bin-so-na-de (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
Erzählung in der Art des Abenteuerromans »Robinson Crusoe« von Defoe
2.
übertragen Abenteuer, besonders eines Schiffbrüchigen
Beispiel:
von seiner Robinsonade erzählen

Typische Verbindungen
computergeneriert

modern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Robinsonade‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zunächst scheint sich alles ganz gut anzulassen für ihre Robinsonade, aber das ändert sich bald.
Süddeutsche Zeitung, 27.02.2001
Diese verschwiegene Robinsonade in den Büchern erzeugt eine witzig-melancholische Illusion davon.
Die Zeit, 08.10.1998, Nr. 42
Schon die eher für entdeckungsfreudige Reisende geeignete Anreise verspricht eine traumhafte Robinsonade auf Zeit.
Die Welt, 11.06.1999
Zugleich mit diesem zwingenden Inselszenario der Robinsonade erfindet Defoe den realistischen Stil der detaillierten Schilderung.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 221
Es gibt Utopien, welche dem isolierten Menschen Existenzchancen geben, Robinsonaden.
Gehlen, Arnold: Der Mensch, Berlin: Junker und Dünnhaupt 1940, S. 43
Zitationshilfe
„Robinsonade“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Robinsonade>, abgerufen am 22.05.2019.

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