Rollenkonflikt, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Rol-len-kon-flikt
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Soziologie aus dem Ineinandergreifen verschiedener Rollen u. aus Widersprüchen zwischen gesellschaftlicher Rolle u. persönlicher Veranlagung u. Einstellung erwachsender Konflikt

Verwendungsbeispiele für ›Rollenkonflikt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Rollenkonflikt, mit dem eine Frau wie sie kämpft, wird es nicht lindern.
Süddeutsche Zeitung, 23.05.2001
Und endlich will man den Frauen schon helfen, ihre Rollenkonflikte zu überwinden.
Die Zeit, 29.04.1977, Nr. 18
Bei Gewerkschaftsfunktionären im Aufsichtsrat eines Unternehmens ist der Rollenkonflikt programmiert.
Die Welt, 23.10.2004
Der Rollenkonflikt des Staates als Eigentümer der Deutschen Bahn und Netzbetreiber wird damit offenkundig.
Der Tagesspiegel, 12.03.2001
Hausfrauendasein und der "Rollenkonflikt der Frauen in unserer Gesellschaft" seien Ursache der Krankheit.
Schwarzer, Alice: Der »kleine Unterschied« und seine großen Folgen, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1977 [1975], S. 211
Zitationshilfe
„Rollenkonflikt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rollenkonflikt>, abgerufen am 30.09.2020.

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