Rollkragen, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Rollkragens · Nominativ Plural: Rollkragen
Nebenform süddeutsch, österreichisch, schweizerisch Rollkragen · Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Rollkragens · Nominativ Plural: Rollkrägen
Aussprache
WorttrennungRoll-kra-gen (computergeneriert)
WortzerlegungrollenKragen
Wortbildung mit ›Rollkragen‹ als Erstglied: ↗Rollkragenpulli
eWDG, 1974

Bedeutung

Kragen, der gerollt ist
Beispiel:
ein gestrickter, farblich abgesetzter Rollkragen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich meine, ein Rollkragen ist doch zu dick unter der Uniform.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 07.02.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Jemand schiebt den Ärmel hoch, oder ein Rollkragen rutscht, und es kommen unschöne, blaue Male zum Vorschein.
Die Zeit, 31.08.2009, Nr. 35
Von hinten packe ich ihn beim Rollkragen, ziehe ihn weg und gebe ihm eine schallende Ohrfeige.
Bild, 20.11.2000
Der Chef ist schlank und beweglich, die ergrauten Haare sind glatt nach hinten gekämmt, das Gesicht über dem dunkelgrauen Rollkragen ist blaß.
Süddeutsche Zeitung, 08.02.1997
Ich sehe Maria an, der Pullover dick, ihr Haar unter den Rollkragen geschoben.
Schrott, Raoul: Tristan da Cunha oder die Hälfte der Erde; Hanser Verlag 2003, S. 46
Zitationshilfe
„Rollkragen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rollkragen>, abgerufen am 18.06.2019.

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