Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Romania, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ro-ma-nia
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Sprachwissenschaft
1.
das gesamte Siedlungs- und Kulturgebiet, in dem romanische Sprachen gesprochen werden
2.
das gesamte, in den verschiedenen romanischen Sprachen verfasste Schrifttum

Verwendungsbeispiele für ›Romania‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daß man zwischen ihnen wechseln konnte, bezeugt das lebendige Bewußtsein von einer einheitlichen Romania. [Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 35]
Nur von der Romania aus gewinnt man ein zutreffendes Bild vom Gang der neueren Literatur. [Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 36]
Die ultra‑nationalistische Romania Mare kam auf weniger als sieben Prozent. [Süddeutsche Zeitung, 08.06.2004]
Die »Toleranz« gegenüber der katholischen Romania war also bedingt durch eine besondere politische Situation, sie führte schließlich zur Stagnation. [Baus, Karl: Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1973], S. 22564]
Merker schrieb, ich solle bis Ende Dezember den Artikel Romania schreiben; er sage dem Mann des spanischen Artikels ab! [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1925. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1925], S. 130]
Zitationshilfe
„Romania“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Romania>.

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