Romantisierung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungRo-man-ti-sie-rung
Wortzerlegungromantisieren-ung
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
das Romantisieren
2.
etw. Romantisiertes

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für die Romantisierung des Ostens hat diese Generation nur müdes Abwinken übrig.
Süddeutsche Zeitung, 21.11.2003
Das ist natürlich nicht mehr Romantisierung der Wirklichkeit, aber auch nicht mehr Unendlichkeit.
Die Zeit, 22.03.1963, Nr. 12
Sie sind eher ein Versuch, die Politik durch Romantisierung aufzuheben.
Ball, Hugo: Der Künstler und die Zeitkrankheit. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1926], S. 1215
Von solchen Maximen ist der Weg zur Romantisierung des Bettelstudenten nicht weit.
Die Welt, 09.07.2005
Zum anderen Teil ist für Deutschlands abrupte Wendung zum Materialismus der weltanschauliche Zug zur Romantisierung in seiner Kultur verantwortlich.
Plessner, Helmuth: Die verspätete Nation, Stuttgart: Kohlhammer 1962 [1935], S. 74
Zitationshilfe
„Romantisierung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Romantisierung>, abgerufen am 14.12.2019.

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