Rosette, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Rosette · Nominativ Plural: Rosetten
Aussprache
WorttrennungRo-set-te (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
Wortbildung mit ›Rosette‹ als Erstglied: ↗Rosettenpflanze · ↗rosettenförmig  ·  mit ›Rosette‹ als Letztglied: ↗Blattrosette · ↗Giebelrosette
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
Ornament in Form einer voll aufgeblühten, stilisierten Rose
Beispiele:
das Kirchenfenster hat die Form einer Rosette
der Bilderrahmen war mit Arabesken, Rankenwerk und Rosetten verziert
2.
jede Verzierung in Form von 1
Beispiele:
er trug eine violette Rosette (= ein Stoffschleifchen) im Knopfloch
ein Zylinderhut mit einer Rosette
in Form einer Rosette geschliffener Edelstein
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Rosette f. ‘kreisrundes Ornament mit von einem Mittelpunkt strahlenförmig ausgehenden, blattförmigen Gebilden, einer stilisierten Rose ähnlich’, Übernahme (2. Hälfte 18. Jh.) von gleichbed. frz. rosette, eigentlich ‘kleine Rose’, Deminutivum zu afrz. frz. rose ‘Rose’, nach gleichbed. lat. rosa (s. ↗Rose).

Thesaurus

Anatomie
Synonymgruppe
After · ↗Darmausgang  ●  ↗Anus  fachspr. · ↗Arschloch  derb · Rosette  ugs. · ↗Weidloch  fachspr., Jägersprache
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Analthrombose · Perianalthrombose · Perianalvenenthrombose · unechte Hämorrhoide
  • Analhaut · Analkanalhaut · Analschleimhaut · Anoderm
Synonymgruppe
Mandala · Ringfleck · Rosette · kreisförmiges Muster
Oberbegriffe
Assoziationen
  • betupft · ↗getupft · groß gepunktet · großfleckig · mit (großen) Tupfen · mit Tupfen versehen
Synonymgruppe
Rosette · kleine Rose

Typische Verbindungen
computergeneriert

Blatt Blüte Ehrenlegion Fenster Girlande Kathedrale Knopfloch Muster Palmette Revers Spirale Stein Stern Turm bilden blau bunt dicht geschnitzt grün riesig rot schmücken verzieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Rosette‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An deren Ende sitzen halbkugelige Rosetten mit dachziegelartig übereinander liegenden Blättern.
Der Tagesspiegel, 17.07.2004
Es ist stets mit einer kunstvoll ausgeführten Rosette verschlossen, die aus der Decke selbst herausgearbeitet wurde.
Brandlmeier, Josef u. a.: Zupfinstrumentenbau. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 30153
Rosetten sind zum Verkauf zulässig und müssen als solche gekennzeichnet sein.
o. A.: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland, Berlin: VEB Dt. Landwirtschaftsverl 1962, S. 261
Die Blätter sind mehr oder weniger fleischig, sie stehen in Rosetten, sind graugrün oder hellgrau und am Rande stachelig.
Reinhardt Höhn, Blumen für den Balkon: Berlin: VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag 1976, S. 71
Die Frage ist, ob auch Männer solche Rosetten tragen sollten.
Die Zeit, 29.08.2007, Nr. 36
Zitationshilfe
„Rosette“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rosette>, abgerufen am 18.10.2019.

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