Rostrum

Worttrennung Ros-trum (computergeneriert)
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Zoologie (nach vorn gerichteter) spitz zulaufender (schnabelförmiger) Fortsatz
2.
spitzer Schnabel zum Rammen an antiken Kriegsschiffen

Verwendungsbeispiele für ›Rostrum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf dem Rostrum des Parlaments erlebt man auch den schnappenden, bellenden Offensivrhetoriker Schäuble, was sogar unterhaltsam sein kann.
Süddeutsche Zeitung, 12.01.1999
Mit Fließbandtempo treten dort Regierende zu Kurzansprachen ans Rostrum; es wird kaum jemand hinhören.
Die Welt, 06.09.2000
Generalsekretär Kurt Waldheim blätterte hinter dem Rostrum in tausend Papieren.
Die Zeit, 25.09.1981, Nr. 40
Der von dem Ring umschlossene Bereich wird dann als eine Art "Empfängnishügel" vorgewölbt und dient als Anheftungsstelle für das Rostrum des männlichen Gameten.
Grell, Karl G.: Protozoologie, Berlin u. a.: Springer 1956, S. 91
Dann steht ein Leisemacher am Rostrum, so einer wie Jerry Rawlings, der buntgewandete Präsident von Ghana.
Süddeutsche Zeitung, 25.10.1995
Zitationshilfe
„Rostrum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rostrum>, abgerufen am 19.04.2021.

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