Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Roulette, das oder die

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Roulettes · Nominativ Plural: Roulettes
Nebenform selten Roulette · Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Roulette
Aussprache [ʀuˈlɛt]
Worttrennung Rou-lette
Ungültige Schreibung Roulett
Wortbildung  mit ›Roulette‹ als Erstglied: Roulettekugel · Roulettespiel · Roulettespieler
Herkunft aus gleichbedeutend roulettefrz, eigentlich ‘Rädchen’
eWDG

Bedeutung

Glücksspiel, bei dem eine Kugel auf eine rotierende Scheibe mit rot und schwarz nummerierten Kästchen geworfen wird, die anzeigt, welche Nummer gewonnen hat, wenn die Kugel bei Stillstand der Scheibe in einem dieser Kästchen liegenbleibt

Typische Verbindungen zu ›Roulette‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Roulette‹ und ›Roulett‹.

Verwendungsbeispiele für ›Roulette‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kurz vor dem Ziel beginnt dann das russische Roulette der Kopflosen. [Die Zeit, 02.07.2006, Nr. 27]
Auf kalifornisches Roulette lässt sich in diesen Zeiten nun wirklich keiner mehr ein. [Die Zeit, 12.02.2001, Nr. 07]
Das Leben wird zu einem unberechenbaren Roulette – und irgendwann ziehen die Patienten sich zurück. [Die Zeit, 11.12.2000, Nr. 50]
Das Roulette zahlte sich aus, die Regierung blieb im Amt. [Die Zeit, 15.05.1981, Nr. 21]
Ich habe noch nie Roulette gespielt, finde die Idee reizvoll. [Woelk, Ulrich: Freigang. Verlag S. Fischer, Frankfurt 1990, S. 71]
Zitationshilfe
„Roulette“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Roulette>.

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