Ruch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Ruch(e)s · Nominativ Plural: Rüche
Aussprache
eWDG, 1974

Bedeutung

dichterisch Geruch, Duft
Beispiele:
der Ruch der Rose
der herbe Ruch des Meeres
ein frischer, kühler Ruch kommt von der See
wir atmen den würzigen Ruch der Tannen
Nur Laute ... fing sie von fern, roch Rüche [SternheimEuropa5,72]

Thesaurus

Synonymgruppe
Anrüchigkeit · Ruch (von)  ●  ↗(...) Beigeschmack  auch figurativ · ↗Gschmäckle  schwäbisch · ↗Hautgout  geh., franz., fig. · riechen nach  ugs., auch figurativ
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Alles was Pflicht ist, kommt in den Ruch von neuen Steuern.
Die Welt, 27.09.2000
Der für sie verantwortliche Minister bringt sie in schlechten Ruch.
o. A.: DEUTSCHLAND, DEINE DICHTER! In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1984]
Nur nach Stechapfelkraut ein leiser Ruch, in den sich noch ein anderer Duft mengte, machte Paracelsus stutzig.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 641
Ein schwerer Ruch von Handkäse und Schnaps und Tabak lag um die drei.
Betzner, Anton: Der Kohlhöfer. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 162
Ruch im Innenausbau und in der Einzelanfertigung von Möbeln und Polstermöbeln haben unsere Meister grobe Erfahrung.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 01.03.1936
Zitationshilfe
„Ruch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ruch>, abgerufen am 11.11.2019.

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