Ruch, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Ruch(e)s · Nominativ Plural: Rüche
Aussprache 
eWDG

Bedeutung

dichterisch Geruch, Duft
Beispiele:
der Ruch der Rose
der herbe Ruch des Meeres
ein frischer, kühler Ruch kommt von der See
wir atmen den würzigen Ruch der Tannen
Nur Laute ... fing sie von fern, roch Rüche [ SternheimEuropa5,72]

Thesaurus

Synonymgruppe
Anrüchigkeit · Ruch (von)  ●  (...) Beigeschmack  auch figurativ · Gschmäckle  schwäbisch · Hautgout  geh., franz., fig. · riechen nach  ugs., auch figurativ
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Ruch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur nach Stechapfelkraut ein leiser Ruch, in den sich noch ein anderer Duft mengte, machte Paracelsus stutzig.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 641
Ein schwerer Ruch von Handkäse und Schnaps und Tabak lag um die drei.
Betzner, Anton: Der Kohlhöfer. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 162
Diese Toleranz ist nicht zu tolerieren, sie hat selbst den Ruch des Kriminellen.
konkret, 1983
Stimmt, wenn selbsternannte Eliten reisen, dann verbreiten sie schon mal den Ruch deutscher Überheblichkeit.
Süddeutsche Zeitung, 29.11.1995
Süßer Ruch füllte den ganzen Raum.
Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 276
Zitationshilfe
„Ruch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ruch>, abgerufen am 27.01.2022.

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