Ruheraum, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRu-he-raum (computergeneriert)
WortzerlegungRuheRaum
Wortbildung mit ›Ruheraum‹ als Letztglied: ↗Frauenruheraum
eWDG, 1974

Bedeutung

mit einer Liegestatt versehener Raum, in dem sich Werktätige eines Betriebes, besonders Frauen, aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend ausruhen können
Beispiele:
Ruheräume schaffen, einrichten
In kurzer Zeit wird den Kolleginnen das Aufsuchen ihres Ruheraumes zur gewohnten Selbstverständlichkeit werden [Frau von heute1954]
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bar Besatzung Bibliothek Bädern Büro Dampfbad Duschen Islamisten Küche Liegen Sauna Solarien Terroristen Toiletten benutzt dienen eingerichtet entspannen genutzt speziellen zurückziehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ruheraum‹.

DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es dürfte kein neuer Ruheraum für Terroristen entstehen, sagt er.
Die Zeit, 21.01.2013, Nr. 03
Ein Jahr später ist aus dem Ruheraum ein deutliches Aufatmen zu vernehmen.
Süddeutsche Zeitung, 10.09.2002
Es wird der größte Puff der Hauptstadt mit 58 Ruheräumen.
Bild, 28.04.2004
Ein spezieller Ruheraum ist bei einer Privat-Sauna nicht unbedingt erforderlich.
Fresenius, Hanna: Sauna, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1987 [1974], S. 80
Sie kannten den schwach geheizten Ruheraum, das eigentliche Schwitzbad, die Massage, das Frottieren mit Wolltüchern und die kalten Übergießungen.
Wahl, Friedrich A.: Hygiene und Körperschulung der Frau, Stuttgart: Thieme 1950, S. 98
Zitationshilfe
„Ruheraum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ruheraum>, abgerufen am 20.11.2017.

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