Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ruhmsucht, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache  [ˈʀuːmzʊχt]
Worttrennung Ruhm-sucht
Wortzerlegung Ruhm Sucht
eWDG

Bedeutung

abwertend übertriebenes Streben nach Ruhm
Beispiel:
die Ruhmsucht eines Eroberers, Abenteurers

Verwendungsbeispiele für ›Ruhmsucht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihm war, so sagen die Historiker, Ruhmsucht zum Verhängnis geworden. [Die Zeit, 26.05.1967, Nr. 21]
War es Ruhmsucht, Verlangen nach Anerkennung, die Nähe zur Macht? [Der Tagesspiegel, 22.09.2001]
Die meisten von ihnen sind von Macht, Gier und Ruhmsucht besessen und wollen wie kleine Götter verehrt werden. [Die Zeit, 28.12.2009, Nr. 53]
Ich stimme zu, dass es »um Geldgier und Ruhmsucht« gehen kann. [Die Welt, 08.03.2002]
Obwohl Zach Ruhmsucht und Eitelkeit nicht fremd waren, wollte er durch eigene Leistungen glänzen. [Die Zeit, 03.09.1982, Nr. 36]
Zitationshilfe
„Ruhmsucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ruhmsucht>.

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