Rundgesang, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungRund-ge-sang
WortzerlegungrundGesang
eWDG, 1974

Bedeutung

das Vorsingen reihum bei einem geselligen Beisammensein, in das alle einstimmen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Praxis beeinflußt ist, kann möglicherweise auf die Improvisation einfacher Rundgesänge zurückgehen.
Westrup, Jack Allan u. a.: England. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 17805
Den Schluß bildete regelmäßig ein dem Vaudeville nachgebildeter Rundgesang mit Chor.
o. A.: S. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 1126
Wenn sich die Musik einmal zur Heiterkeit eines in Dur erklingenden Rundgesangs aufschwingt, gehen im Saal die Lichter an.
Die Zeit, 03.12.1993, Nr. 49
In der Grobform ist die Pygmäen-Musik simpel, sie besteht aus endlos repetierten Rundgesängen.
Die Zeit, 25.06.2001, Nr. 26
Die geschlossenen musikalischen Nummern sind meist schlichte Soloformen, Lieder und Arietten oder Rundgesänge, gering ist die Anzahl der Ensembleszenen, selten ist eine große Chorbeteiligung.
Fath, Rolf: Wörterbuch - S. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 7040
Zitationshilfe
„Rundgesang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Rundgesang>, abgerufen am 23.11.2019.

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