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s, das

Alternative Schreibung S
Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: s · Nominativ Plural: s
Aussprache [ɛs]
Rechtschreibregeln Einzelfälle
Wortbildung  mit ›s‹ als Erstglied: ↗S-Kurve · ↗S-Pedelec · ↗S-R-Psychologie · ↗s-Laut
 ·  mit ›s‹ als Binnenglied: ↗M-und-S-Reifen
eWDG

Bedeutung

der Laut S; der neunzehnte Buchstabe des Alphabets
Beispiel:
ein kleines, großes S

Thesaurus

Synonymgruppe
Seite  ●  S.  Abkürzung
Chemie
Synonymgruppe
Schwefel · ↗Sulfur  ●  S  Elementsymbol
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Sonderklasse‹, ›S‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der reguläre Betrieb der S 25 startet um 12 Uhr.
Bild, 25.09.1998
E s war einmal ein Märchen, das verzauberte die Welt.
Süddeutsche Zeitung, 16.12.2004
Die Verwendung von m, s, t springt in die Augen.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 548
Aber was Sie ein paar s Stunden vorher gemacht haben, das ist kein Spaß!
Cotton, Jerry [d.i. Hober, Heinz Werner]: Die Killer sind unter uns, Bergisch Gladbach: Bastei [1971] [1956], S. 16
Als Gespannstäubegerät ist noch teilweise das Stäubegerät S 11 im Einsatz.
o. A.: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland, Berlin: VEB Dt. Landwirtschaftsverl 1962, S. 82
Zitationshilfe
„s“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/s#1>, abgerufen am 28.02.2021.

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Süden, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Südens · wird nur im Singular verwendet
Abkürzung S
Aussprache 
Worttrennung Sü-den (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Süden‹ als Erstglied: ↗SO · ↗SSO · ↗SSW · ↗SW · ↗Südabfall · ↗Südabhang · ↗Südamerika · ↗Südbahnhof · ↗Südbairisch · ↗Südbairische · ↗Süddeutsche2 · ↗Süddeutschland · ↗Südeuropa · ↗Südeuropäer · ↗Südfenster · ↗Südflanke · ↗Südflügel · ↗Südfront · ↗Südfrucht · ↗Südgrenze · ↗Südhalbkugel · ↗Südhang · ↗Südhimmel · ↗Südhälfte · ↗Südkurs · ↗Südkurve · ↗Südküste · ↗Südland · ↗Südlicht · ↗Südost · ↗Südosten · ↗Südpol · ↗Südpolargebiet · ↗Südprovinz · ↗Südpunkt · ↗Südrand · ↗Südsee · ↗Südseite · ↗Südslawe · ↗Südspitze · ↗Südstaat · ↗Südsudan · ↗Südsüdost · ↗Südsüdosten · ↗Südsüdwest · ↗Südsüdwesten · ↗Südtangente · ↗Südteil · ↗Südturm · ↗Südwand · ↗Südwein · ↗Südwest · ↗Südwesten · ↗Südwind · ↗süddeutsch · ↗südlich · ↗südromanisch · ↗südseitig · ↗südwestlich · ↗südwärts · ↗südöstlich
 ·  mit ›Süden‹ als Binnenglied: ↗Nord-Süd-Achse · ↗Nord-Süd-Dialog · ↗Nord-Süd-Gefälle · ↗Nord-Süd-Konflikt
 ·  mit ›Süden‹ als Grundform: ↗Süd
eWDG

Bedeutungen

1.
Himmelsrichtung des höchsten Sonnenstandpunktes
Grammatik: meist ohne Artikel
Gegenwort zu Norden
Beispiele:
die Zugvögel fliegen, ziehen schon nach Süden
dichterischdie Zugvögel fliegen, ziehen schon gen Süden
das Zimmer liegt nach Süden
die Fenster gehen nach Süden
das Boot treibt nach Süden
das Flugzeug nahm Kurs auf Süden
im Süden stand eine schwarze Wolkenwand
2.
Grammatik: mit bestimmtem Artikel
Gegenwort zu Norden
a)
die südlichen Länder der Erde
Beispiele:
der warme, sonnige Süden
nach dem Süden reisen
den Winter im Süden verbringen
diese Tiere stammen, kommen aus dem Süden
die ersten Stare sind aus dem Süden zurückgekehrt
b)
der südliche Teil eines bestimmten Gebietes
Beispiele:
im Süden von Berlin
im Süden Frankreichs
er stammt aus dem Süden Italiens
3.
die Bewohner von Süden (2)
Gegenwort zu Norden
Beispiel:
der Süden hat andere Lebensgewohnheiten als der Norden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Süd · Süden · südlich · Südpol · Südwester
Süd m. (ohne Artikel, besonders in der Seemannssprache und Meteorologie) ‘Himmelsrichtung des höchsten Sonnenstandes, die vom tiefsten Sonnenstand am weitesten entfernt liegende Gegend’, (mit Artikel) ‘aus dieser Richtung wehender Wind, Südwind’. Ahd. sund m. ‘Süden’ (9. Jh.), mhd. sunt m. ‘Süden’ (erhalten in Ortsnamen wie Sonthofen, Sundgau), (mit aus dem Nd. Nl. stammendem n-Ausfall) sūd (zuerst Veldeke), nhd. Sud und (seit 15. Jh. nl. Aussprache folgend) Süd, asächs. sūð Adv. ‘im Süden’, mnl. suut Adv. ‘im, nach Süden’, nl. zuid f. und Adv. ‘Süden, südwärts’, aengl. sūþ Adj. Adv. ‘südlich, im, nach Süden’, engl. south Adj. Adv. und Subst. ‘südlich, südwärts, Süden’ stehen neben einem älteren Richtungsadverb, erhalten in ahd. sundar ‘südlich’ (um 800), asächs. sūðar, mnd. sǖder, anord. suðr ‘südlich’, das mit dem Komparationssuffix ie. -tero- (vgl. aengl. sūþerra ‘südwärts’) zu einem Stamm germ. *sun- ‘Sonne’ zu der unter ↗Sonne (s. d.) genannten Wurzel ie. *sau̯el-, *s(u)u̯el-, *sūl- bzw. *su̯en-, *sun- ‘Sonne’ gebildet sein kann, so daß von einer Bedeutung ‘der Sonnenseite zugewandt’ auszugehen ist, was auch (analog zu ↗Nord, s. d.) als ‘rechts’, also die rechte Seite des sich gegen Osten (Sonnenaufgang) neigenden Beters, deutbar ist, ohne daß zur Begründung dieser Bedeutung eine Verwandtschaft mit den unter ↗geschwind (s. d.) genannten Formen um mhd. swinde, swint ‘gewaltig, stark, heftig, schnell’, also vielleicht auch ‘rechts’, angesetzt werden muß. Zweifelhaft bleibt auch, ob eine dentale Bildung im Anschluß an griech. hýper (ὕπερ) ‘über, über … hinweg’, lat. super ‘(von, nach) oben’ zu ie. *upér(i) ‘über, oberhalb’ (s. ↗über) angenommen werden kann, was eine Deutung ‘oben, die Gegend, wo die Sonne oben ist’ erlauben würde. Süden m. (meist ohne Artikel) ‘Himmelsrichtung des höchsten Sonnenstandes’, (mit Artikel) ‘das südliche Gebiet der Erde, der südliche Teil eines bestimmten Gebietes und dessen Bewohner’. Ahd. sundan (9. Jh.), mhd. sunden und (seit etwa 1200, s. oben) sūden ‘Süden, Südwind’, mnd. sǖden, nl. zuiden sind Substantivierungen des Richtungsadverbs ahd. sundan ‘aus dem Süden’ (um 800), mhd. sunden, sūden ‘von Süden her, südlich’, asächs. sūðan ‘von Süden’, mnd. sǖden ‘südlich, im Süden’, aengl. sūþan, anord. sunnan ‘aus dem Süden, südwärts’ (vgl. ahd. fon sundana, mhd. von sūden, wo das Adverb als artikellos gebrauchtes Substantiv aufgefaßt werden kann). Süden bezeichnet in neuerer Sprache in der Regel die Himmelsrichtung und das dort gelegene Gebiet; Süd dagegen wird fachsprachlich (s. oben) und dichterisch verwendet. Unter nd. nl. Einfluß treten besonders im Md. (seit etwa 1200) n-lose Formen auf. Die Lautung mit -ü-, beruhend auf nl. Aussprache, begegnet seit dem 15. Jh. auch in md. und obd. Quellen und setzt sich bis zum Ende des 18. Jhs. in der Literatursprache durch. In obd. Mundarten dafür lange Mittag, das noch bis ins 18. Jh. als Verdeutlichung von Süd(en) (vgl. Süd oder Mittag, 18. Jh.) gebraucht wird. südlich Adj. ‘im Süden gelegen, nach Süden weisend’ (15. Jh.), mnd. sǖtlīk, mnl. zuydelik (15. Jh.). Südpol m. ‘südliches Ende der Erdachse’ (17. Jh.), auch Süderpol (20er Jahre des 18. Jhs., Ende 18. Jh. von Südpol verdrängt). Südwester m. ‘Sturm, Unwetter aus Südwesten’, dann der gegen dieses Wetter schützende ‘Seemannshut mit breiter Krempe’ aus ölgetränkter Leinwand (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Seite  ●  S.  Abkürzung
Chemie
Synonymgruppe
Schwefel · ↗Sulfur  ●  S  Elementsymbol
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Sonderklasse‹, ›S‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Drei Jahre zuvor hatte der kommunistische Norden den Süden überfallen.
Die Zeit, 05.03.2013 (online)
Aber im Juni zieht es mich immer nach dem Süden.
Graudenz, Karlheinz u. Pappritz, Erica: Etikette neu, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1967 [1956], S. 320
In einer Stadt im Süden brachen einige Brände aus, die rasch gelöscht werden konnten.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1941]
Und selbst im Süden verfügt er schon über ein nicht unbeträchtliches Gebiet.
Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 165
Sie nimmt an Größe von Süden nach Norden stetig ab.
Lais, Robert: Dr. Hans Kauffmann's hinterlassene Schneckensammlung, Naumburg: Lippert 1925, S. 64
Zitationshilfe
„Süden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/S%C3%BCden#2>, abgerufen am 28.02.2021.

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Sonderklasse, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Sonderklasse · Nominativ Plural: Sonderklassen
Abkürzung S
Aussprache 
Worttrennung Son-der-klas-se (computergeneriert)
Wortzerlegung sonder-Klasse
Wortbildung  mit ›Sonderklasse‹ als Letztglied: ↗Frauensonderklasse
eWDG

Bedeutungen

1.
besondere Schulklasse
Beispiel:
die Fachschule hat eine Sonderklasse für Frauen eingerichtet
2.
DDR höchste Güteklasse
Beispiel:
die Waschmaschine hat das Gütezeichen Sonderklasse verliehen bekommen
höchste Preisstufe
Beispiel:
diese Gaststätte hat die Preisstufe Sonderklasse
3.
besondere Klasse in der Klassenlotterie

Thesaurus

Synonymgruppe
Seite  ●  S.  Abkürzung
Chemie
Synonymgruppe
Schwefel · ↗Sulfur  ●  S  Elementsymbol
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Sonderklasse‹, ›S‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die zweiten 45 Minuten wurden dann doch noch zu einem Erlebnis der Sonderklasse.
Süddeutsche Zeitung, 16.05.2001
Noch jeder zweitklassige Schriftsteller hat es leichter, bekannt zu werden, als selbst ein Architekt der Sonderklasse.
Die Zeit, 01.10.1993, Nr. 40
In der Sonderklasse ist das Glas Bier also am teuersten.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 187
Ferner gibt es an den allgemein bildenden Schulen Sonderklassen für lernbehinderte und verhaltensauffällige Schüler.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: Russland. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 22458
Aber hatte er in der Zeitung nicht von Sonderklassen für Kriegsteilnehmer gelesen?
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1963], S. 16
Zitationshilfe
„Sonderklasse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sonderklasse#3>, abgerufen am 28.02.2021.

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