Sagenschatz, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSa-gen-schatz
WortzerlegungSageSchatz
eWDG, 1974

Bedeutung

gehoben Reichtum an überlieferten Sagen
Beispiel:
er veröffentlichte einige Proben aus dem deutschen, mittelalterlichen Sagenschatz

Verwendungsbeispiele für ›Sagenschatz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei hätten gerade ihre Höfe als „Versunkenes Dorf“ unter dem Wasserspiegel den spärlichen Sagenschatz unserer Gegend im Interesse des Fremdenverkehrs merklich bereichert.
Die Zeit, 11.09.1958, Nr. 37
Als Höhepunkt thront auf halber Strecke die Loreley, die Jungfrau aus dem deutschen Sagenschatz.
Die Zeit, 05.08.1999, Nr. 32
Der ehemalige Reiseführer kennt die Gegend wie seine Radltasche und kramt in seinem Sagenschatz.
Süddeutsche Zeitung, 10.04.2001
Die bekannteste Figur aus dem Sagenschatz der Sorben ist der gute alte Zaubermeister Krabat.
Die Welt, 09.12.2000
Man kann Cibachs Sagenschatz als Exorzismus-Handbuch, als etwas finstere Gute-Nacht-Lektüre oder als Aberglaube-Reiseführer lesen - vergnüglich sind die Texte in jedem Fall.
Die Welt, 19.07.2003
Zitationshilfe
„Sagenschatz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sagenschatz>, abgerufen am 20.01.2020.

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