Saisonbetrieb

GrammatikSubstantiv
WorttrennungSai-son-be-trieb (computergeneriert)
WortzerlegungSaisonBetrieb
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Betrieb, in dem nur während einer bestimmten Zeit des Jahres gearbeitet wird oder dessen Absatz saisonabhängig ist
2.
während einer bestimmten Zeit des Jahres herrschender Andrang

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um Kosten zu sparen, werden die Arbeiter heute oft nur noch im Saisonbetrieb an die Föderstätten geflogen.
Süddeutsche Zeitung, 20.10.2000
An den Rändern des südpolaren Eises herrscht jetzt, im antarktischen Sommer, reger Saisonbetrieb.
Die Zeit, 26.12.2011, Nr. 52
Ein besonders schwieriges Kapitel bildet die Lagerdauer für die sogenannten Saisonbetriebe.
Rieger, Wilhelm: Einführung in die Privatwirtschaftslehre, Erlangen: Palm & Enke 1964 [1928], S. 159
Für sie typisch ist der Saisonbetrieb und ein wesentlich höherer Eintrag von organischer Substanz.
Grahneis, Heinz u. Horn, Karlwilhelm (Hg.), Taschenbuch der Hygiene, Berlin: Verlag Volk u. Gesundheit 1972 [1967], S. 258
Keine Saisonbetriebe oder Kampagne-Betriebe sind Betriebe des Baugewerbes, in denen die ganzjährige Beschäftigung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch gefördert wird.
o. A.: Kündigungsschutzgesetz (KSchG). In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts (Ergänzungslieferung), München: Beck 1997
Zitationshilfe
„Saisonbetrieb“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Saisonbetrieb>, abgerufen am 23.07.2019.

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