Saitenklang, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Saitenklang(e)s · Nominativ Plural: Saitenklänge
Worttrennung Sai-ten-klang
Wortzerlegung SaiteKlang
Duden, GWDS, 1999 und DWDS

Bedeutung

Klang eines (gezupften) Saiteninstruments
Beispiele:
Auf der Brüstung sieht man drei Gitarristen, die ihre zarten Saitenklänge mit der Straße teilen. [kultrefgraz.wordpress.com, 21.04.2015]
Der Tunesier Anouar Brahem[…] spielt eine alte Laute, eine Kurzhalslaute: die sogenannte Oud, die mit ihrem feinen, surrenden Saitenklang an eine Sitar oder eine Gitarre erinnert. [Neue Zürcher Zeitung, 02.11.2012]
Eindrücklich demonstriert [die Bratschistin Charlotte] Hug, was alles aus ihrem Instrument zu zaubern ist. Der Primat des reinen, schönen Saitenklangs ist aufgehoben, stattdessen versteht es die Musikerin, mittels verschiedenster Techniken und Tricks das klangliche Spektrum ihres Instruments um Flageoletts, Sirenenklänge, schnarrende, kratzende, reibende Geräusche zu erweitern. [Neue Zürcher Zeitung, 06.06.2003]
Was davon [von der Imitation musikalischer Vorbilder] übrigblieb, sind ausgedehnte Gitarrenparts und zwischendurch sphärische Saitenklänge. [die tageszeitung, 18.05.1995]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Saitenklang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Saitenklang>, abgerufen am 06.05.2021.

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