Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Sakko, der oder das

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Sakkos · Nominativ Plural: Sakkos
Nebenform fachsprachlich Sakko · Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Sak-ko
Wortbildung  mit ›Sakko‹ als Erstglied: Sakkoanzug  ·  mit ›Sakko‹ als Letztglied: Herrensakko · Sportsakko
eWDG

Bedeutung

Jackett des Straßenanzugs für Herren
Beispiel:
er trug dunkle Hosen und ein helles Sakko
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Sakko m. n. ‘Herrenjackett’ (Ende 19. Jh.), italienisierende Bildung (in Anlehnung an ital. sacco ‘Sack’) zu voraufgehendem Sack ‘kurze, modische, nicht taillierte (also „sackartige“) Männerjacke’ (wohl nach amerik.-engl. sack, sackcoat).

Thesaurus

Synonymgruppe
Jackett · Sacco · Sakko  ●  Kittel  schweiz. · Tschoope  schweiz. · Veston  schweiz.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Sakko‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sakko‹.

Verwendungsbeispiele für ›Sakko‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sakko geht ohne Arbeit seine Kraft verloren, er hat kein Ziel mehr. [konkret, 1984]
Das im Büro angemessene Sakko ist auch zum Dinner brauchbar. [Die Zeit, 29.06.2013, Nr. 27]
Sein Sakko hat 500 Euro gekostet, das erscheint ihm teuer. [Die Zeit, 19.11.2012, Nr. 47]
Und sie hätten geschworen, dass man für ein Sakko nicht mehr ausgibt als 200 Mark. [Die Zeit, 02.12.2002 (online)]
Dabei soll die Hose möglichst heller sein als der Sakko. [Die Zeit, 20.09.1963, Nr. 38]
Zitationshilfe
„Sakko“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sakko>.

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