Salbei, der oder die

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Salbeis · wird nur im Singular verwendet
GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Salbei · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungSal-bei (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Salbei‹ als Erstglied: ↗Salbeiblatt · ↗Salbeibutter · ↗Salbeitee
eWDG, 1974

Bedeutung

zu den Lippenblütlern gehörende halbhohe, strauchartige Pflanze mit meist blauen oder rötlich violetten Blüten und stark riechenden, filzig behaarten Blättern, die als schweißhemmendes und als Gurgelmittel verwendet werden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Salbei m. f. Der Name der Heilpflanze ahd. salbeia (10. Jh.), mhd. salveie, salbei(e), mnd. salvī(g)e, salvei(g)e, salvei ist entlehnt aus mlat. salvegia, einer Nebenform zu spätlat. salvia ‘Salbei’, zu lat. salvus ‘gesund, heil, wohlbehalten, gerettet’ (benannt nach der heilenden Wirkung). Dagegen sind asächs. selƀia, mnl. selve unmittelbar aus spätlat. salvia entlehnt; vgl. Frings/M. Germania Romana 2 (1968) 448 ff.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Basilikum Beifuß Bohnenkraut Dill Estragon Fenchel Johanniskraut Kalbsleber Kamille Knoblauch Koriander Lavendel Lorbeer Majoran Melisse Minze Oregano Parmaschinken Petersilie Pfefferminz Pfefferminze Rosmarin Schafgarbe Schnittlauch Spitzwegerich Thymian Wacholder Ysop Zitronenmelisse duften

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Salbei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn Sie noch keinen Salbei im Garten haben, sollten Sie ihn pflanzen, noch in diesem Jahr!
Die Zeit, 24.06.1994, Nr. 26
Mit einem kräftigen Ruck zurrt sie das Gebinde fest, fixiert silbrigglänzendes Salbei neben herbstlich gefärbten Ahornblättern.
Süddeutsche Zeitung, 20.09.2001
Es roch nach Salbei und Thymian, nach Rosmarin und Lavendel.
Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 368
Am Straßenrand blühten blaue Anemonen, und Lisa glaubte, den Duft von Salbei und Thymian zu spüren.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 207
Einer streute etliche Hände gedörrten Salbei und Lavendel auf die Eichenglut, um den Kamin mit Flammen zu beleben.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 419
Zitationshilfe
„Salbei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Salbei>, abgerufen am 21.08.2018.

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