Salm, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Salm(e)s · Nominativ Plural: Salme
Aussprache
eWDG, 1974

Bedeutung

landschaftlich Lachs
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Salm1 · Salmling · Selmling · Sälbling · Saibling
Salm1 m. ‘Lachs’. Lat. salmo wird am Rhein in die westgerm. Sprachen übernommen. Ahd. (10. Jh.), asächs. salmo, mhd. mnd. salm(e), mnl. salme, nl. zalm treten neben den heimischen, unter ↗Lachs (s. d.) aufgeführten Fischnamen bzw. (im Nl.) an seine Stelle. Dazu die Ableitungen Salmling m. Selmling m. (16. Jh.), Sälbling m. (17. Jh.), Saibling m. (19. Jh.).

Salm2 m. ‘Gerede, Geschwätz’, s. ↗Psalm.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darauf kommt es zu Salm heute gar nicht mehr an.
Der Tagesspiegel, 06.02.2002
Im Rhein wurden im letzten Jahr sogar schon die ersten Salme gesichtet.
Süddeutsche Zeitung, 28.02.2001
Immer noch hörte er das Jammern, es mischte sich mit dem Sausen des Windes und dem Brausen der Salm.
Viebig, Clara: Das Weiberdorf, Briedel u. Mosel: Houben 1996 [1900], S. 66
Spezialität ist eine Gallerte, bereitet aus Salm, Aal, Sardine, Hering, die zusammen mit Kräutern eingelegt und mit Wein behandelt werden.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 82
Dänischer oder deutscher Kaviar - der Rogen eines anderen Fisches, beispielsweise Lachs oder Salm - schmeckt gut und wird wie »echter Kaviar« gegessen.
Giesder, Gabriele: Gutes Benehmen, Düsseldorf: Econ-Taschenbuch-Verl. 1991 [1986], S. 158
Zitationshilfe
„Salm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Salm#1>, abgerufen am 19.02.2019.

Weitere Informationen …

Salm, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Salms · Nominativ Plural: Salme · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
eWDG, 1974

Bedeutung

salopp, abwertend umständliches Gerede, (breites) Geschwätz
Beispiele:
einen langen Salm reden, machen
ich will den Salm erst mal telefonisch durchgeben [FalladaBauern82]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Salm1 · Salmling · Selmling · Sälbling · Saibling
Salm1 m. ‘Lachs’. Lat. salmo wird am Rhein in die westgerm. Sprachen übernommen. Ahd. (10. Jh.), asächs. salmo, mhd. mnd. salm(e), mnl. salme, nl. zalm treten neben den heimischen, unter ↗Lachs (s. d.) aufgeführten Fischnamen bzw. (im Nl.) an seine Stelle. Dazu die Ableitungen Salmling m. Selmling m. (16. Jh.), Sälbling m. (17. Jh.), Saibling m. (19. Jh.).

Salm2 m. ‘Gerede, Geschwätz’, s. ↗Psalm.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darauf kommt es zu Salm heute gar nicht mehr an.
Der Tagesspiegel, 06.02.2002
Im Rhein wurden im letzten Jahr sogar schon die ersten Salme gesichtet.
Süddeutsche Zeitung, 28.02.2001
Immer noch hörte er das Jammern, es mischte sich mit dem Sausen des Windes und dem Brausen der Salm.
Viebig, Clara: Das Weiberdorf, Briedel u. Mosel: Houben 1996 [1900], S. 66
Spezialität ist eine Gallerte, bereitet aus Salm, Aal, Sardine, Hering, die zusammen mit Kräutern eingelegt und mit Wein behandelt werden.
Bauer, Hans: Tisch und Tafel in alten Zeiten, Leipzig: Koehler & Amelang 1967, S. 82
Dänischer oder deutscher Kaviar - der Rogen eines anderen Fisches, beispielsweise Lachs oder Salm - schmeckt gut und wird wie »echter Kaviar« gegessen.
Giesder, Gabriele: Gutes Benehmen, Düsseldorf: Econ-Taschenbuch-Verl. 1991 [1986], S. 158
Zitationshilfe
„Salm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Salm#2>, abgerufen am 19.02.2019.

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