Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Salonmusik, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Salonmusik · Nominativ Plural: Salonmusiken
Aussprache  [zaˈlɔ̃ːmuˌziːk] · [zaˈlɔŋmuˌziːk] · [zaˈloːnmuˌziːk]
Worttrennung Sa-lon-mu-sik
Wortzerlegung Salon Musik
eWDG

Bedeutung

gefällig aufgemachte, oft oberflächliche und etwas süßliche Unterhaltungsmusik des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts

Typische Verbindungen zu ›Salonmusik‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Salonmusik‹.

Verwendungsbeispiele für ›Salonmusik‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für das Theater hat er keine Spur hinterlassen; er neigte mehr zur Salonmusik. [Sartori, Claudio: Minoja. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 44841]
Die meisten seiner Werke gehören zur sogenannten Salonmusik, doch ist einigen von ihnen durchaus ein höherer Wert zuzusprechen. [Broder, Nathan: Gottschalk. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 34225]
Zwischen zarter Dissonanz und südamerikanischen Rhythmen ergab sich in diesem Stück eine Art polytonale Salonmusik. [Die Welt, 18.02.2002]
Auch die Salonmusik in ihrer ursprünglichen Gestalt ist eine Hausmusik. [Valentin, Erich: Hausmusik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 8511]
Zunächst entstand aus der Salonmusik, von Frankreich ausgehend, eine neue Art unterhaltender Musik für einen großen Abnehmerkreis. [o. A.: M. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 6997]
Zitationshilfe
„Salonmusik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Salonmusik>.

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