Sammelbecken, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Sam-mel-be-cken
Wortzerlegung  sammeln Becken
eWDG

Bedeutung

natürliches oder künstlich angelegtes Becken zur Speicherung von Wasser
Beispiel:
der See ist ein Sammelbecken für seine zahlreichen Zuflüsse
Talsperre
Beispiel:
die Sammelbecken des Harzes, Erzgebirges
übertragen etw., in dem sich Verschiedenartiges unter einem gemeinsamen Aspekt zusammenfindet, vereinigt
Beispiele:
diese Partei ist das Sammelbecken aller nationalen Kräfte
als die Städte zum Sammelbecken gesellschaftlich fortschrittlicher Kräfte wurden [ Natur u. Heimat1960]

Thesaurus

Synonymgruppe
Auffangbecken  fig. · Sammelbecken  fig. · Schmelztiegel  fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
Anhäufung · Ansammlung (von) · Ballung · Häufung · Sammlung · Zusammenballung · Zusammenstellung  ●  Agglomeration  geh. · Aggregation  geh., bildungssprachlich · Akkumulation  geh., bildungssprachlich · Kompilation  fachspr. · Konglomerat  fachspr. · Konglomeration  fachspr. · Sammelbecken  ugs., negativ, fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Sammelbecken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sammelbecken‹.

Verwendungsbeispiele für ›Sammelbecken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Trotzdem hatte die HAW schnell den Ruf, Sammelbecken der aktiven schwulen Linken zu sein.
Süddeutsche Zeitung, 21.11.2001
Es war also viel eher ein Überlauf als ein Sammelbecken.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Der Rest wird in drei Sammelbecken aufgefangen; wenn die gefüllt sind, laufen sie über.
Die Zeit, 26.08.1994, Nr. 35
Und sie wurden keine Sammelbecken für Geldkapital, das nur darauf wartete, in neuen Formen wirtschaftlicher Tätigkeit wirksam angelegt zu werden.
Mote, F. W.: China von der Sung-Dynastie bis zur Ch'ing-Dynastie. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2844
Sie war nicht mehr und nicht weniger als ein Sammelbecken, ein drei Tage im Jahr funktionierendes Zentrum der deutschsprachigen Literatur.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 408
Zitationshilfe
„Sammelbecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sammelbecken>, abgerufen am 26.11.2021.

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