Sandmann, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSand-mann
WortzerlegungSandMann
eWDG, 1974

Bedeutung

Mythologie Märchengestalt, die den Kindern abends Sand in die Augen streut, damit sie einschlafen
Beispiel:
der Sandmann kommt

Thesaurus

Synonymgruppe
Sandmann  ●  ↗Sandmännchen  Hauptform
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Geburtstag abschaffen lieb

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sandmann‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dem Sandmann kurz vor sieben Uhr ist künftig für Kinder noch nicht Schluss mit Fernsehen.
Süddeutsche Zeitung, 19.09.2002
Das war das Zeichen für die übrigen Sandmänner, sich zu formieren.
Moers, Walter: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 284
Du mußt jetzt ins Bett, der Sandmann ist gerade gekommen “, sagt die Mutter zärtlich zu ihrem vierjährigen Sohn.
Die Zeit, 05.07.1968, Nr. 27
Von ihm stammte auch der Text des Kinderabendgrußes »Sandmann, lieber Sandmann«.
Baumgartner, Gabriele u. Hebig, Dieter (Hg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR - K. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 10249
Der Sandmann ergriff den Kanonenwischer, kletterte auf dem Leiterchen zur Mündung der Kanone und putzte den Lauf umständlich und gründlich.
Bassewitz, Gerdt von: Peterchens Mondfahrt, München: Dt. Taschenbuch-Verl. 1991 [1900], S. 87
Zitationshilfe
„Sandmann“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sandmann>, abgerufen am 17.10.2019.

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