Sargdeckel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSarg-de-ckel
WortzerlegungSargDeckel
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Deckel eines Sarges
2.
Bergmannssprache Gesteinsblock in einem Gang, der sich gelöst hat, aber noch nicht heruntergefallen ist

Typische Verbindungen
computergeneriert

Innenseite Nagel Wasserball heben klappern klopfen schließen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sargdeckel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ermuntert trauernde Kinder, den Sargdeckel ihres Vaters zu bemalen.
Die Zeit, 15.04.1999, Nr. 16
Sie hat den Sargdeckel wieder heruntergeklappt und wird recht zufrieden sein mit dem Echo auf ihre Äußerungen.
Süddeutsche Zeitung, 05.10.2001
Lena sah den Schieber im Sargdeckel auf der Höhe des Gesichts der Toten.
Kuckart, Judith: Lenas Liebe, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2002, S. 378
Nicht aufs Blech, auf den Sargdeckel wollte Oskar mit seinen Stöcken.
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 188
Nur Beerenbaum, unsichtbar zwischen den seidenen Kissen unter dem Sargdeckel, trug seinen taubenblauen Anzug.
Maron, Monika: Stille Zeile Sechs, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1991, S. 75
Zitationshilfe
„Sargdeckel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sargdeckel>, abgerufen am 08.12.2019.

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