Satzgefüge, das
GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSatz-ge-fü-ge (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

Sprachwissenschaft aus einem Hauptsatz und mindestens einem Gliedsatz, einer Infinitivgruppe oder Partizipialgruppe zusammengefügter Satz
Beispiel:
Das Satzgefüge ist durch die Unterordnung eines oder mehrerer Teilsätze gekennzeichnet [W. SchmidtGrundfragen304]
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie man die einzelnen Wörter ausspricht und in das Satzgefüge einbaut, ist ebenso wichtig.
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 207
Das Satzgefüge blieb traditionell, am Schluß fand sich ein übliches Finalrondo.
Die Welt, 07.07.1999
Doch wenn Hektik aufkommt, wird sein Satzgefüge schnell deutsch und sein Akzent schwäbisch.
Die Zeit, 06.08.1998, Nr. 33
Begründungen, Schlußfolgerungen und Urteile formulieren sie durch entsprechende Satzgefüge in sachlicher Sprache.
Brumme, Gertrud-Marie: Muttersprache im Kindergarten, Berlin: Volk u. Wissen 1981 [1966], S. 165
Auch Satzgefüge im grammatikalischen Sinne und durch Interpunktion bedingte Satzmelodie sind wichtig.
Engel, Hans: Deklamation. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 20126
Zitationshilfe
„Satzgefüge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Satzgefüge>, abgerufen am 15.12.2017.

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