Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Saubande, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Saubande · Nominativ Plural: Saubanden · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Sau-ban-de
Wortzerlegung sau- Bande1
eWDG

Bedeutung

salopp, derb, abwertend, scherzhaft
Beispiele:
die Saubande lässt uns im Stich
ihr seid eine Saubande!

Thesaurus

Synonymgruppe
(wilder) Haufen  abwertend · Horde  abwertend · Meute  abwertend · Rotte  Jargon · (unzivilisierte) Bande  derb · Mob  derb, abwertend · Pack  derb, abwertend · Saubande  derb, stark abwertend · Schweinebande  derb, stark abwertend
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Saubande‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er macht sich Luft in zornbebenden Ausfällen nicht nur gegen seine Peiniger, diese „verdammte Saubande“, sondern gegen „das ganze beschissene System“. [Die Zeit, 29.09.1972, Nr. 39]
Die Inspektion führt vorbei an ausgehebelten Gehwegplatten, durchwühlten Rasenflächen, ausgebeulten Zäunen; hin und wieder erspäht Heise einen Hufabdruck und murmelt was von Saubande. [Süddeutsche Zeitung, 20.03.2000]
Ich habe es denen jetzt schon so oft gesagt, der Saubande, der dreckaten. [Die Zeit, 22.06.1979, Nr. 26]
Für die Hausmeisterin der Lindenstraße steht von vornherein fest, was "die Saubande, die dreckate" wieder angerichtet hat. [Die Zeit, 01.01.2001, Nr. 01]
Sekunden später mußte er erkennen, daß nicht die "Saubande" schuld war, sondern Konkurrent Mobilcom. [Die Zeit, 29.10.1998, Nr. 45]
Zitationshilfe
„Saubande“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Saubande>.

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