Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Saufbold, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Sauf-bold
Wortzerlegung saufen -bold
eWDG

Bedeutung

salopp, derb, abwertend gewohnheitsmäßiger Trinker, Säufer

Thesaurus

Medizin, Psychologie
Synonymgruppe
Alkoholabhängiger · Alkoholiker · Alkoholkranker · Trinker · Trunksüchtiger  ●  Bsuff  bayr., österr. · Alki  ugs. · Besoffski  derb · Bierdimpfl  ugs., bayr. · Gamma-Trinker  fachspr. · Saufbold  derb · Saufbruder  ugs. · Schlucker  ugs. · Schluckspecht  ugs. · Schnapsdrossel  ugs. · Spritnase  derb · Spritti  derb · Suffkopp  ugs., norddeutsch · Säufer  derb · Trunkenbold  ugs. · Wermutbruder  ugs., veraltend · Zechbruder  ugs. · Zecher  geh., veraltend, scherzhaft
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Saufbold‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich erkannte die Gesichter von Nachbarn, einige Schauspieler, einen Journalisten, die alte Dame, die Blumen verkauft, den örtlichen Saufbold. [Die Zeit, 21.12.1990, Nr. 52]
In Bukarest hatte der Baron einen Namen als Saufbold, Weiberheld und Gold‑Liebhaber. [Der Spiegel, 10.09.1984]
Als der nordirische Fußballer und bekennende Saufbold George Best im Jahr 2005 zu Grabe getragen wurde, erwiesen ihm Zehntausende Menschen die Ehre. [Die Zeit, 28.11.2011, Nr. 48]
Zugegeben, ich hatte in Hörweite der Penner „Saufbolde“ gezischt und den Hannes samt Rostwurst umbringen wollen. [Die Zeit, 08.05.1987, Nr. 20]
Diesem Rauf‑ und Saufbold kann es schließlich nur um die Unabhängigkeit seiner Person und seiner Kunst gegangen sein. [Die Zeit, 25.09.2006, Nr. 39]
Zitationshilfe
„Saufbold“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Saufbold>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Saufaus
Saufabend
Sauerwiese
Sauerwasser
Sauertopf
Saufbruder
Saufeder
Saufen
Sauferei
Saufexzess