Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Saufbruder, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Saufbruders · Nominativ Plural: Saufbrüder
Aussprache 
Worttrennung Sauf-bru-der
Wortzerlegung saufen Bruder
eWDG

Bedeutung

salopp, derb, abwertend jmd., mit dem man viel Alkohol trinkt; jmd., der viel Alkohol trinkt

Thesaurus

Medizin, Psychologie
Synonymgruppe
Alkoholabhängiger · Alkoholiker · Alkoholkranker · Trinker · Trunksüchtiger  ●  Bsuff  bayr., österr. · Alki  ugs. · Besoffski  derb · Bierdimpfl  ugs., bayr. · Gamma-Trinker  fachspr. · Saufbold  derb · Saufbruder  ugs. · Schlucker  ugs. · Schluckspecht  ugs. · Schnapsdrossel  ugs. · Spritnase  derb · Spritti  derb · Suffkopp  ugs., norddeutsch · Säufer  derb · Trunkenbold  ugs. · Wermutbruder  ugs., veraltend · Zechbruder  ugs. · Zecher  geh., veraltend, scherzhaft
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Saufbruder‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bin eigentlich nicht besser als Uli, nicht besser als diese Saufbrüder da drüben! [Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 980]
Der Saufbruder wischt ihm mit seinem Taschentuch das Gesicht ab. [Süddeutsche Zeitung, 07.07.1995]
Wenig später kam dann die Polizei und holte die Saufbrüder vom Ponton weg. [Bild, 21.01.2004]
Vielleicht hat die Gesundheitsbehörde damit gerechnet, daß es diesen oder jenen ärgert, wenn für die Saufbrüder soviel Steuergeld ausgegeben wird. [Die Zeit, 26.10.1973, Nr. 44]
Im zeitgenössischen Berlin sind die tollkühnen Eskapaden des fröhlichen Raufbolds und Saufbruders unvorstellbar. [Der Spiegel, 28.08.1989]
Zitationshilfe
„Saufbruder“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Saufbruder>.

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