Saxofon, das

Alternative SchreibungSaxophon
GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Saxofons · Nominativ Plural: Saxofone
WorttrennungSa-xo-fon · Sa-xo-phon
HerkunftEigenname + Griechisch
Rechtschreibregeln§ 32 (2)
Wortbildung mit ›Saxofon‹ als Erstglied: ↗Saxofonist · ↗Saxofonsolo · ↗Saxophonist · ↗Saxophonsolo
 ·  mit ›Saxofon‹ als Letztglied: ↗Bass-Saxofon · ↗Bass-Saxophon · ↗Basssaxofon · ↗Basssaxophon · ↗Tenorsaxofon · ↗Tenorsaxophon
eWDG, 1974

Bedeutung

metallenes, weich klingendes Blasinstrument, dessen klarinettenähnliches Mundstück nur mit einem Rohrblatt versehen ist und dessen oboenartiges, stark konisch geformtes Rohr in einen nach oben gebogenen Schalltrichter ausläuft
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Saxophon n. Vom belgischen Instrumentenbauer A. Sax in Brüssel gebautes (1846 in Paris patentiertes) Blasinstrument. Die vom Erbauer zu seinem Namen und (im zweiten Kompositionsglied) zu griech. phōnḗ (φωνή) f. ‘Klang, Ton, (Gesangs)stimme’ gebildete Bezeichnung frz. saxophone m. erfährt wie das Instrument weltweite Verbreitung und ist im Dt. seit der 2. Hälfte des 19. Jhs. bezeugt.

Thesaurus

Synonymgruppe
Saxofon · Saxophon
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Saxofon‹, ›Saxophon‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Akkordeon Alphorn Banjo Bass Bassklarinette Cello E-Gitarre Fagott Flöte Flügelhorn Geige Gitarre Harfe Keyboard Klarinette Klavier Kontrabass Oboe Orgel Percussion Perkussion Piano Posaune Querflöte Schlagwerk Schlagzeug Trommel Trompete Tuba blasen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Saxophon‹.

Verwendungsbeispiele für ›Saxofon‹, ›Saxophon‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Saxophon hat der Jazz fast ganz für sich allein.
Süddeutsche Zeitung, 18.05.2002
Wer anfängt hineinzuhören, findet so schnell nicht wieder heraus - so frisch dieses Saxofon, so gefühlvoll, so vielseitig, so virtuos.
Die Zeit, 27.11.2000, Nr. 48
Wenn das Saxophon atmete, war das Zimmer so still wie das ganze Haus.
Johnson, Uwe: Ingrid Babendererde, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1985, S. 237
Seit dem Eindringen des Jazz wurde das Saxophon in der Kunstmusik häufiger.
Karstädt, Georg: Saxinstrumente. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 604
Der junge Mann öffnete den Koffer und nahm ein Saxophon heraus.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 358
Zitationshilfe
„Saxofon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Saxofon>, abgerufen am 21.01.2020.

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