Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schändung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Schän-dung
Wortzerlegung schänden -ung
Wortbildung  mit ›Schändung‹ als Letztglied: Denkmalschändung · Denkmalsschändung · Friedhofsschändung · Grabschändung · Kirchenschändung · Leichenschändung · Tempelschändung

Thesaurus

Synonymgruppe
Entehrung · Rufschädigung · Schmähung · Schändung · Verunehrung
Jura
Synonymgruppe
Schändung · sexueller Missbrauch  ●  Entehrung  veraltet · Notzucht  veraltet, Amtsdeutsch · Vergewaltigung  Hauptform · Vergewohltätigung (zynisch)  derb
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Schändung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schändung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schändung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Freilich fand keiner von den großen Sängern, und ob sie goldene Lasten boten, zu solcher Schändung sich bereit. [Jünger, Ernst: Auf den Marmorklippen, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1939], S. 43]
Und nachdem sie ihre Tore geöffnet hatte, erfolgte die Schändung der Stadt. [Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 145]
Auch machen wir die Schändung der Ehre des Gegners nicht mit. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1963]]
Nicht zu Unrecht empfand die katholische Kirche dieses wenig zartfühlende Gebaren als Schändung. [Süddeutsche Zeitung, 09.08.2003]
Auch die bereits verurteilte Mutter der Kinder verneinte eine Beteiligung des Mannes an den Schändungen zurück. [Süddeutsche Zeitung, 28.03.1995]
Zitationshilfe
„Schändung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sch%C3%A4ndung>.

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