Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schönheitsideal, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Schönheitsideals · Nominativ Plural: Schönheitsideale
Aussprache  [ˈʃøːnhaɪ̯ʦʔideˌaːl]
Worttrennung Schön-heits-ide-al
Wortzerlegung Schönheit Ideal
eWDG

Bedeutung

das, was jmdm. als Ideal des Schönen vorschwebt
Beispiele:
das klassische, griechische Schönheitsideal
sie entspricht seinem weiblichen Schönheitsideal

Typische Verbindungen zu ›Schönheitsideal‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schönheitsideal‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schönheitsideal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So zartweiß wie möglich zu bleiben, das ist ihr Schönheitsideal. [Der Tagesspiegel, 27.06.2004]
Was meine Hosen am Tage verhüllten, entsprach durchaus nicht dem durch die hellenische Plastik gebildeten Schönheitsideal. [Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 03.03.1909]
Sie ist weitgehend degeneriert und hat ihre alten Schönheitsideale eingebüßt. [o. A.: Lexikon der Kunst – S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 34509]
Junge wie Alte folgen dem einseitigen Schönheitsideal der Medien, keiner bringt den Mut auf, sich dagegen aufzulehnen. [Noll, Ingrid: Ladylike, Zürich: Diogenes 2006, S. 220]
Aber das Schönheitsideal unseres Jahrhunderts ist weder die massive Rubensfigur der Frau noch der dickbäuchige Mann. [Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 27]
Zitationshilfe
„Schönheitsideal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sch%C3%B6nheitsideal>.

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