Schöpfertum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Schöpfertum(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungSchöp-fer-tum
WortzerlegungSchöpfer1-tum
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben das Schöpferischsein
Beispiele:
die Freude am kollektiven Schöpfertum im Sozialismus
das Schöpfertum der Jugend
eine menschliche Fähigkeit und Eigenschaft [gelangt] zur Entfaltung, die in den vergangenen Jahrhunderten nur überirdischen Wesen zugeschrieben wurde: Schöpfertum [Banaschak-VorholzerMensch244]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Initiative Maß Märchen künstlerisch menschlich wahr

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schöpfertum‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den besten Leistungen - und so wurde sie lange Zeit auch aufgefaßt - war die K. keineswegs eine Minderung des Schöpfertums.
o. A.: Lexikon der Kunst - K. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 24919
Im World Trade Center waren menschliches Schöpfertum und menschliche Zusammenarbeit weltlich kodifiziert.
Die Zeit, 10.02.2005, Nr. 07
Schöpfertum und Rausch sind doch recht eigentlich ein und dasselbe.
Die Welt, 20.08.2003
Wer sich auf dieses Drama einläßt, lernt Schöpfertum in der Form der Männlichkeit kennen.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 101
Diese zeigte sich daraufhin zunehmend weniger motiviert, bei der »Durchsetzung der Parteibeschlüsse« das »erforderliche Schöpfertum« zu entfalten.
Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen - M. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 2830
Zitationshilfe
„Schöpfertum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schöpfertum>, abgerufen am 20.06.2019.

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