Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schütze, der

eWDG

Bedeutungen

1.
jmd., der mit einer Schusswaffe schießt
Beispiele:
ein sicherer, guter, schlechter Schütze
du bist doch nun so ein passionierter Jäger und glänzender Schütze [ FalladaWolf2,179]
2.
Militär Soldat bei der motorisierten Waffengattung der Landstreitkräfte
Beispiel:
Es rollen Fallschirmjäger, Aufklärer und motorisierte Schützen einer Panzerdivision vorbei [ Tageszeitung1965]
veraltet, Militär unterster Dienstgrad des Infanteristen; Soldat bei der Infanterie
3.
Astronomie Sternbild; Tierkreiszeichen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Schütze m. ‘wer mit einer Schußwaffe schießt’, ahd. scuzzo (11. Jh.), mhd. schütze, mnd. schütte, mnl. scutte, aengl. scytta (germ. *skutjan-) und anord. skyti (n-Stamm) sind Nomina agentis zu dem unter schießen (s. d.) behandelten Verb. Sie bezeichnen je nach dem Entwicklungsstand der Technik den mit Pfeil und Bogen, mit der Armbrust, mit einer Feuerwaffe Schießenden. Im Mhd. entwickelt sich im Zusammenhang mit den zum Schutz der Bürger und Städte bewaffneten Wachmannschaften die Bedeutung ‘Wächter’ (erhalten im Kompositum Flurschütz, mhd. vluorschütze), die aber bald als zu schützen (s. d.) gehörig empfunden wird. S. auch Abc-Schütze.

Typische Verbindungen zu ›Schütze‹ (berechnet)

Antreten Carvatech_karosserie-_und_kabinenbau_gmbh Motiv Siegtor Siegtreffer aschener beste botterbuscher drittbest festnehmen feuern flüchten geübt glaner halener iburger lotter mettener mutmasslich mutmaßlich noller ohrbecker osterberger schießen sennlich treffsicher velper wersener wissinger zweitbest

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schütze‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schütze‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer elegant auf die Jagd geht, ist meist kein guter Schütze. [Franken, Konstanze von [d.i. Stoekl, Helene]: Handbuch des guten Tones, Berlin: Hesse 1936, S. 250]
Schützen würde er dieses Teil vor jeder Herabsetzung durch einen groben Namen. [Walser, Martin: Ein springender Brunnen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1998, S. 196]
Die Theoretiker sprachen gegen diese gar zu starke Vermehrung der Schützen. [Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Vierter Teil: Neuzeit, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 3691]
Die Schützen, die man zum ersten Treffen rechnen kann, gleichen das doch nicht aus. [Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Erster Teil: Das Altertum, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 749]
Neulich half auch die Tochter des beschuldigten Schützen dabei mit. [Die Zeit, 27.01.2000, Nr. 5]
Zitationshilfe
„Schütze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sch%C3%BCtze#1>.

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Schütze, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schütze · Nominativ Plural: Schützen
Worttrennung Schüt-ze
eWDG

Bedeutung

Synonym zu Schütz

Typische Verbindungen zu ›Schütze‹ (berechnet)

Antreten Carvatech_karosserie-_und_kabinenbau_gmbh Motiv Siegtor Siegtreffer aschener beste botterbuscher drittbest festnehmen feuern flüchten geübt glaner halener iburger lotter mettener mutmasslich mutmaßlich noller ohrbecker osterberger schießen sennlich treffsicher velper wersener wissinger zweitbest

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schütze‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schütze‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer elegant auf die Jagd geht, ist meist kein guter Schütze. [Franken, Konstanze von [d.i. Stoekl, Helene]: Handbuch des guten Tones, Berlin: Hesse 1936, S. 250]
Schützen würde er dieses Teil vor jeder Herabsetzung durch einen groben Namen. [Walser, Martin: Ein springender Brunnen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1998, S. 196]
Die Theoretiker sprachen gegen diese gar zu starke Vermehrung der Schützen. [Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Vierter Teil: Neuzeit, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 3691]
Die Schützen, die man zum ersten Treffen rechnen kann, gleichen das doch nicht aus. [Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Erster Teil: Das Altertum, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 749]
Neulich half auch die Tochter des beschuldigten Schützen dabei mit. [Die Zeit, 27.01.2000, Nr. 5]
Zitationshilfe
„Schütze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sch%C3%BCtze#2>.

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