Schaffer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungSchaf-fer (computergeneriert)
Wortzerlegungschaffen-er
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
landschaftlich, (besonders) süddeutsch jmd., der sehr fleißig ist, viel arbeitet
2.
süddeutsch, österreichisch, veraltet Aufseher, Verwalter auf einem Gutshof

Typische Verbindungen
computergeneriert

Macher emsig schwäbisch still

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schaffer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Schaffer selbst kommen an diesem Abend allerdings kaum zum Essen.
Die Welt, 08.02.2002
Schaffer war als Trainer nicht der geniale Dirigent wie einst selber auf dem Feld.
Die Zeit, 29.05.1970, Nr. 22
Damit aber hatte Schaffer seinen Nimbus als professioneller Händler verloren.
Süddeutsche Zeitung, 03.02.2004
In den siebziger Jahren begründete der kanadische Komponist Murray Schaffer die klangökologische Forschung.
Der Tagesspiegel, 05.08.1999
Der Schaffer zählte zwölf Burschen und acht Mädchen ab, hieß sie Mistgabeln holen, da wir Schober zusammenstellen sollten.
Kisch, Egon Erwin: Der rasende Reporter, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1925], S. 185
Zitationshilfe
„Schaffer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schaffer>, abgerufen am 19.10.2019.

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