Schatzgräber, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Schatzgräbers · Nominativ Plural: Schatzgräber
Aussprache
WorttrennungSchatz-grä-ber
WortzerlegungSchatzGräber
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltend jmd., der nach einem Schatz gräbt, sucht
Beispiel:
Der Schatzgräber [GoetheSchatzgräberTitel]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wollte er den Stein umwerfen und so die Schatzgräber unten einsperren?
Matthiessen, Wilhelm: Das Mondschiff. In: ders., Das Rote U, Bayreuth: Loewes 1980 [1949], S. 297
Und von den archäologischen Stätten auf dem Land, die besonders anfällig für Schatzgräber sind, weiß man noch nichts.
Der Tagesspiegel, 23.04.2003
Mit der Suche nach Gold werden sich Schatzgräber in Bayerns Untergrund nicht leicht tun.
Süddeutsche Zeitung, 25.04.1995
Allenthalben liegen hier die Altertümer auf der nackten Erde zur Schau oder springen dem Schatzgräber beim ersten Spatenstich entgegen.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 0
Schulklassen reisen in vergangene Zeiten und verwandeln sich in Senatoren im alten Rom oder in Schatzgräber in Ägypten.
Süddeutsche Zeitung, 01.12.1994
Zitationshilfe
„Schatzgräber“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schatzgräber>, abgerufen am 22.03.2019.

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