Schatzkästchen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSchatz-käst-chen (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

veraltend Kästchen zur Aufbewahrung von Kostbarkeiten, Schmuckkasten
Beispiel:
Schmuck, Juwelen, Perlen in einem Schatzkästchen aufbewahren
bildlich
Beispiel:
gehoben diese Anthologie ist ein Schatzkästchen deutschsprachiger Lyrik

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Schatulle ist ein Schatzkästchen für die Briefe eines Vaters an seine Tochter.
Die Zeit, 27.04.2009, Nr. 17
Ihre Briefe veranlassen unseren Autor, tief im Schatzkästchen der internationalen Epistelliteratur zu kramen.
Der Tagesspiegel, 23.03.2004
Vielleicht liegt der Schlüssel zum digitalen Schatzkästchen am Ende in Bonn?
Süddeutsche Zeitung, 23.02.1995
Kurzschlüssig meint nun der Leser, sie erzähle hier einfach und gradlinig ein paar Miniaturen aus ihrem beruflichen Schatzkästchen.
Die Welt, 04.11.2000
Bislang galten die berühmten Berthold-Schriften - so sie überhaupt in digitaler Form erhältlich sind - als ausgesprochene Schmuckstücke im typographischen Schatzkästchen.
C't, 1995, Nr. 1
Zitationshilfe
„Schatzkästchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schatzkästchen>, abgerufen am 22.02.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Schatzkarte
Schatzkanzler
Schatzkammer
Schatzinsel
Schatzgräber
Schatzkästlein
Schätzlein
Schatzmeister
Schatzminister
Schatzministerium