Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schaubedürfnis, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Schaubedürfnisses · Nominativ Plural: Schaubedürfnisse
Worttrennung Schau-be-dürf-nis
Wortzerlegung schauen Bedürfnis

Typische Verbindungen zu ›Schaubedürfnis‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schaubedürfnis‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schaubedürfnis‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dem Süden mit seinem vergleichsweise ungebrochenen Schaubedürfnis ist diese ethisch verinnerlichte Bekenntnishaltung ebenso fremd wie deren Konsequenzen im Nordeuropa des Klassizismus und der Romantik. [Die Zeit, 28.10.1983, Nr. 44]
Aber wer das Schaubedürfnis des Publikums zum Beispiel bei aufwendigen Restaurierungen ignoriert, läuft Gefahr, dass die Denkmalpflege nur noch als eine akademische Geheimlehre wahrgenommen wird. [Die Zeit, 10.09.2007, Nr. 37]
Entsprechend dem Zier‑ und Schaubedürfnis der Spätgotik wurde das Schaubehältnis von reichen architekton. [o. A.: Lexikon der Kunst - M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 11960]
Dem Schaubedürfnis des breiten Volkes kamen Priester und Mönche seit dem 12. Jh. durch Mysterienspiele entgegen. [Freyse, Conrad: Eisenach. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 18763]
Dem Schaubedürfnis des Volkes kamen auch die zahlreichen sakramentalen Prozessionen, die Aussetzung und der Segen mit dem Sakrament seit dem 14. Jh. entgegen. [o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 21326]
Zitationshilfe
„Schaubedürfnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schaubed%C3%BCrfnis>.

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