Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schaulust, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schaulust · Nominativ Plural: Schaulüste
Aussprache 
Worttrennung Schau-lust
Wortzerlegung schauen Lust
eWDG

Bedeutungen

1.
Bedürfnis, Verlangen, etw. zu betrachten, bei etw. zuzuschauen
Beispiel:
die Schaulust befriedigen
2.
Freude, Vergnügen beim Betrachten, Zuschauen
Beispiele:
die Schaulust des Kinopublikums
die naive Schaulust der Kinder

Typische Verbindungen zu ›Schaulust‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schaulust‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schaulust‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das hat dieses Buch nicht verdient, und auch ein größeres Format hätte die Schaulust noch gesteigert. [Die Zeit, 29.03.1996, Nr. 14]
Für sich gesehen, als molekulares individuelles Ereignis, ist diese Schaulust harmlos. [Die Zeit, 21.08.1987, Nr. 35]
Die Schaulust reitet hinten drein, wie wird s sie abends befriedigt sein! [Der Tagesspiegel, 25.03.2001]
Die Schaulust reitet hinten drein, wie wird sie abends befriedigt sein. [Der Tagesspiegel, 25.03.2001]
Auch hier wieder ist die Schaulust das treibende Moment und erst in zweiter Linie steht das Verlangen nach leiblichen oder geistigen Genüssen. [Wiener, Alfr.: Geschäftsbauten und Reklame. In: Ruben, Paul (Hg.) Die Reklame, Berlin: Paetel 1914, S. 94]
Zitationshilfe
„Schaulust“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schaulust>.

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