Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schaumünze, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schaumünze · Nominativ Plural: Schaumünzen
Worttrennung Schau-mün-ze
Wortzerlegung schauen Münze
eWDG

Bedeutung

oft zur Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis geprägte, besonders schöne Münze ohne Geldwert
Beispiel:
Schaumünzen sammeln

Verwendungsbeispiele für ›Schaumünze‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wertvoll sind die Darlegungen über die Schaumünzen des Coburger Hofmalers von Sand und des Herzogs Friedrich I. von Sachsen‑Gotha und Altenburg. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 428]
Nach dem Niederwiesaer Nekrolog erhielt Casparini vom Kaiser eine goldene Kette mit Gnadenpfennig, also eine um den Hals getragene Schaumünze mit dem Prägebild des Kaisers. [Flade, Ernst: Casparini. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 16628]
Schaumünze, auch als Schautaler, Schaugulden, Schaugroschen oder Schaupfennig bez., sind Gedenkprägungen zu bes. geschichtl. Anlässen, oft sind diese mit Herrscherhäusern verbunden. [o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 39297]
Zitationshilfe
„Schaumünze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schaum%C3%BCnze>.

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