Schaumünze

GrammatikSubstantiv
WorttrennungSchau-mün-ze (computergeneriert)
WortzerlegungschauenMünze
eWDG, 1974

Bedeutung

oft zur Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis geprägte, besonders schöne Münze ohne Geldwert
Beispiel:
Schaumünzen sammeln

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wertvoll sind die Darlegungen über die Schaumünzen des Coburger Hofmalers von Sand und des Herzogs Friedrich I. von Sachsen-Gotha und Altenburg.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 428
Nach dem Niederwiesaer Nekrolog erhielt Casparini vom Kaiser eine goldene Kette mit Gnadenpfennig, also eine um den Hals getragene Schaumünze mit dem Prägebild des Kaisers.
Flade, Ernst: Casparini. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 16628
Schaumünze, auch als Schautaler, Schaugulden, Schaugroschen oder Schaupfennig bez., sind Gedenkprägungen zu bes. geschichtl. Anlässen, oft sind diese mit Herrscherhäusern verbunden.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 39297
Zitationshilfe
„Schaumünze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schaumünze>, abgerufen am 05.12.2019.

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