Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schaumwelle

Worttrennung Schaum-wel-le
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

seltener Welle mit einem Schaumkamm

Verwendungsbeispiele für ›Schaumwelle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur wer frei genug ist zum Sprengen und Auslöschen, lebt auf der Schaumwelle der ewigen Gegenwart. [Der Tagesspiegel, 24.11.2002]
Die Schaumwelle vor dem gedrungenen Bug des Dampfers glitzert wie tausend Diamanten. [Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 380]
Und um aufragende Schornsteinspitzen gesunkener Dampfer bricht sich die Schaumwelle, als führe drunten eine Unterwasserflotte spazieren. [Die Zeit, 22.08.1946, Nr. 27]
Die gelbbraune Suppe draußen, in der die Schiffe wie in einem Sumpf stecken, schlägt in starken kurzen unregelmäßigen Schaumwellen in den Hafen. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1925. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1925], S. 245]
Traumdeuterei, einst nur ein Vergnügen elitärer Freudianer, animiert die Volksseele; "Bild", Fernsehen und andere Befriediger der Massen reiten auf dieser Schaumwelle. [Der Spiegel, 16.04.1984]
Zitationshilfe
„Schaumwelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schaumwelle>.

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