Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Scheibengardine, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Scheibengardine · Nominativ Plural: Scheibengardinen
Aussprache 
Worttrennung Schei-ben-gar-di-ne
Wortzerlegung Scheibe Gardine
eWDG

Bedeutung

am Fensterrahmen befestigte Gardine, die nicht größer ist als die jeweilige Fensterscheibe

Verwendungsbeispiele für ›Scheibengardine‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aus den Fenstern der großen Restaurants glänzten oberhalb der Scheibengardinen die Birnen der elektrischen Kronen. [Boy-Ed, Ida: Vor der Ehe. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 3382]
Sie entstehen beim Anblick eines kleinen Fensters mit sauberen Scheibengardinen, hinter dem sich der Abendhimmel eben verdüstert. [Die Zeit, 30.09.1988, Nr. 40]
Und hinter den Scheibengardinen der Wirtsstube sehen wir auf eine Straße mit verschwindend leichtem Gefälle. [Süddeutsche Zeitung, 05.03.1997]
Die Wirtin schiebt die Scheibengardine beiseite, zeigt auf den Audi vor dem Rathaus. [Die Zeit, 29.01.2001, Nr. 05]
Scheibengardinen und schmale Vorhangschürzen gelten immer noch als klassische Küchenfenster‑Dekoration. [o. A.: Das Buch vom Wohnen, Hamburg: Orbis GmbH 1977, S. 324]
Zitationshilfe
„Scheibengardine“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Scheibengardine>.

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