Scheinarchitektur

WorttrennungSchein-ar-chi-tek-tur (computergeneriert)
Wortzerlegungschein-Architektur
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Architektur als Quadraturmalerei einer Wand aufgemalte oder im Relief aufgetragene architektonische Elemente, wie Säulen, Fensterlaibungen o. Ä.

Typische Verbindungen
computergeneriert

gemalt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Scheinarchitektur‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einsamen Schluchten entfaltet sich an steil aufragenden Felswänden eine großartige Scheinarchitektur.
Der Tagesspiegel, 27.07.2001
Zierlich wirken diese Plastiken aus farbigen Metallwänden, die konsequent im Goldenen Schnitt gebauten Scheinarchitekturen.
Die Zeit, 12.10.1990, Nr. 42
Die Schaufassade ist meist reich durch Scheinarchitekturen gegliedert und mit Skulpturen verziert.
o. A.: Lexikon der Kunst - C. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 8365
Immer waren es nach Piranesis Manier verfremdete italienische Scheinarchitekturen, begehbar und doch Schauplätze verstörter Entrückung.
Die Zeit, 18.11.1983, Nr. 47
Die Menschen sind fasziniert von diesen Fresken; der Grund ist ihre illusionistische Machart, die Scheinarchitektur.
Süddeutsche Zeitung, 15.03.2003
Zitationshilfe
„Scheinarchitektur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Scheinarchitektur>, abgerufen am 18.06.2019.

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