Scheinexistenz

WorttrennungSchein-exis-tenz (computergeneriert)
Wortzerlegungschein-Existenz
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
nur scheinbare Existenz
2.
bildungssprachlich
a)
sinnloses, sinnentleertes Leben
b)
jmd., der eine Scheinexistenz führt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Scheinexistenzen halten sich hartnäckig in den Datenreihen, weil viele Kommunen wenig Interesse daran haben, ihre Statistiken zu korrigieren.
Die Zeit, 12.12.2006, Nr. 50
Sieben Jahre hatte sich Z. um seine Geschöpfe gekümmert, um die Scheinexistenzen der zehn RAF-Aussteiger.
Süddeutsche Zeitung, 15.02.1997
Und als Truman auf der Flucht vor seiner eigenen Scheinexistenz endlich den Rand seiner künstlichen Welt erreicht, knallt er gegen eine Plastikwand.
Süddeutsche Zeitung, 22.06.1998
Der Sprecher des indonesischen Geheimdienstes glaubt, dass Reda S. ein Al-Qaida-Terrorist sei, der versucht habe, sich eine Scheinexistenz als Journalist aufzubauen.
Der Tagesspiegel, 03.01.2003
Valéry Giscard d’ Estaing hat diese Möglichkeit nicht, weil die Regierungsparteien entweder nur eine Scheinexistenz führen oder ihm mißtrauisch gegenüberstehen.
Die Zeit, 22.11.1974, Nr. 48
Zitationshilfe
„Scheinexistenz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Scheinexistenz>, abgerufen am 20.05.2019.

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