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Scheingewinn

Worttrennung Schein-ge-winn
Wortzerlegung schein- Gewinn
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Wirtschaft als Gewinn bringend bewertete Differenz zwischen den Anschaffungskosten und den (durch Preissteigerungen bewirkten) höheren Kosten bei der Wiederbeschaffung einer Sache

Typische Verbindungen zu ›Scheingewinn‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Scheingewinn‹.

Verwendungsbeispiele für ›Scheingewinn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf diese Weise entstehen Gewinne, die in Wirklichkeit keine sind, also Scheingewinne. [Die Zeit, 04.05.1973, Nr. 19]
So hätten Chefs ein Interesse an Scheingewinnen ihrer Firmen bekommen. [Die Zeit, 29.07.2002, Nr. 30]
Bereinigt man sie nämlich um die Scheingewinne, so sinkt sie auf drei Prozent. [Die Zeit, 04.10.1974, Nr. 41]
Außerdem hätten sie nach den vorliegenden Plänen die in den Fonds verbleibenden anteiligen Erträge als "Scheingewinne" zu versteuern. [Süddeutsche Zeitung, 29.11.2002]
Soweit es sich dabei um betrieblich notwendige oder gesetzlich vorgeschriebene Vorräte handelt, sind es reine Scheingewinne. [Die Zeit, 10.05.1974, Nr. 20]
Zitationshilfe
„Scheingewinn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Scheingewinn>.

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