Scheingewinn

WorttrennungSchein-ge-winn (computergeneriert)
Wortzerlegungschein-Gewinn
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Wirtschaft als Gewinn bringend bewertete Differenz zwischen den Anschaffungskosten und den (durch Preissteigerungen bewirkten) höheren Kosten bei der Wiederbeschaffung einer Sache

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausweis Besteuerung besteuert inflationäre vermeiden versteuert

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Scheingewinn‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf diese Weise entstehen Gewinne, die in Wirklichkeit keine sind, also Scheingewinne.
Die Zeit, 04.05.1973, Nr. 19
Außerdem hätten sie nach den vorliegenden Plänen die in den Fonds verbleibenden anteiligen Erträge als "Scheingewinne" zu versteuern.
Süddeutsche Zeitung, 29.11.2002
So hätten Chefs ein Interesse an Scheingewinnen ihrer Firmen bekommen.
Die Zeit, 29.07.2002, Nr. 30
Die gehört zwar auch dem Staat, aber die Transaktion beschert den erwünschten Scheingewinn.
Süddeutsche Zeitung, 28.02.1997
Es geht um Scheingewinne der vergangenen vier Jahre von rund 100 Mio. Euro, die möglicherweise von den Geschädigten zunächst in die Insolvenzmasse zurückgezahlt werden müssen.
Die Welt, 06.10.2005
Zitationshilfe
„Scheingewinn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Scheingewinn>, abgerufen am 24.05.2018.

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