Scheinheiligkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchein-hei-lig-keit
Wortzerlegungscheinheilig-keit
eWDG, 1974

Bedeutung

abwertend

Thesaurus

Synonymgruppe
Bigotterie · ↗Doppelmoral · ↗Doppelzüngigkeit · ↗Heuchelei · ↗Hinterfotzigkeit · ↗Hypokrisie · ↗Pharisäertum · Scheinheiligkeit · ↗Unaufrichtigkeit · ↗Verlogenheit

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bigotterie Doppelmoral Frömmelei Gipfel Heuchelei Lüge Maske Maß Mischung Moral Opposition Verlogenheit Vorwurf Zynismus anprangern beklagen entlarven ertragen gewiss offenbaren pur unterstellen vorhalten vorwerfen Äußerung überbieten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Scheinheiligkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Scheinheiligkeit regiert die Welt, und die Welt fährt gut damit.
Die Zeit, 22.07.1999, Nr. 30
Wer sich darüber aufregt, ist entweder neidisch, weil er zu feige ist, es selbst zu tun, oder trieft vor Scheinheiligkeit.
Bild, 17.07.1999
Wo sollte da eine gute Menschenbehandlung gedeihen, wenn das gegenseitige Vertrauen durch Scheinheiligkeit zunichte gemacht wird!
Klemz, Willy: Praktische Menschenkunde, Düsseldorf: Greif 1963, S. 25
Dabei wäre er selbst um ein Haar Seiner Scheinheiligkeit, so nannte er von jetzt ab den Pastor, auf den Leim gegangen.
Welk, Ehm: Die Heiden von Kummerow, Rostock: Hirnstorff 1978 [1937], S. 339
In blonder Scheinheiligkeit hatte Eva die Frage aufgeworfen, warum Faust nicht um Gretchens Hand angehalten habe.
Spoerl, Heinrich: Die Feuerzangenbowle, München: Piper o.J. [1933], S. 168
Zitationshilfe
„Scheinheiligkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Scheinheiligkeit>, abgerufen am 17.07.2019.

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