Scheintote, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Scheintoten · Nominativ Plural: Scheintote(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Scheintoten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Scheintote.
WorttrennungSchein-to-te (computergeneriert)
Wortzerlegungschein-Tote

Typische Verbindungen
computergeneriert

begraben erwachen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Scheintote‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unter dem Namen Scheintote suchte Jana einen Partner für den gemeinsamen Tod.
Bild, 07.11.2002
Noch nie ist dort ein Scheintoter begraben worden und dann erwacht und grauenvoll eingeklemmt erstickt.
Späth, Gerold: Commedia, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1980 [1980], S. 149
Doch als der Scheintote sich im Bett noch einmal aufrichtet, flüchtet sie nicht schreiend.
Süddeutsche Zeitung, 30.03.2001
Das Ende des Kalten Krieges rief den Scheintoten ins Leben zurück.
Die Welt, 29.03.2003
Doch gerade die Scheintoten unter den Darbenden können es sich nicht leisten, den unrentablen Betrieb einfach aufzugeben.
Die Zeit, 10.02.1997, Nr. 06
Zitationshilfe
„Scheintote“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Scheintote>, abgerufen am 21.09.2019.

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