Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Scherben, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Scherbens · Nominativ Plural: Scherben
Aussprache  [ˈʃɛʁbn̩]
Worttrennung Scher-ben

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [süddeutsch, österreichisch] Scherbe
  2. 2. [landschaftlich] irdener Topf
    1. Blumentopf
  3. 3. [fachsprachlich] für Keramik verwendeter gebrannter Werkstoff
eWDG

Bedeutungen

1.
süddeutsch, österreichisch Scherbe
2.
landschaftlich irdener Topf
Beispiel:
einen Scherben mit Wasser füllen
Blumentopf
Beispiele:
ein Scherben mit einer Blattpflanze
Wozu hätt' ich sonst den Myrthenbaum Jahre lang im Scherben gepflegt [ HebbelMaria MagdaleneI 1]
3.
fachsprachlich für Keramik verwendeter gebrannter Werkstoff
Beispiel:
ein neuartiger stoß‑ und schlagfester Scherben von hohem Gebrauchswert [ Kultur im Heim1970]

Verwendungsbeispiele für ›Scherben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Erzeugnissen ist der P. scherben bis zu einer gewissen Stärke lichtdurchlässig. [o. A.: Lexikon der Kunst – P. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 10624]
Zitationshilfe
„Scherben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Scherben>.

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