Schicksalsgenosse, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Schick-sals-ge-nos-se
eWDG, 1974

Bedeutung

Verwendungsbeispiele für ›Schicksalsgenosse‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Also hütete man sich vor jedem, und diese Zurückhaltung auch den Schicksalsgenossen gegenüber prägte die Atmosphäre.
Die Welt, 22.08.2000
Bleibt ihm treu und folgt darin der großen Zahl eurer Schicksalsgenossen, die dies vorbildlich getan haben.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1958]
Doch es hat ihn lange verletzt, daß das Leid, das er und seine Schicksalsgenossen ertragen mußten, von Deutschen bagatellisiert und von Polen geleugnet wurde.
Süddeutsche Zeitung, 14.03.1997
Dem Schmarotzer bleibt kaum mehr, als seine eigenen Eier in die Nester seiner "afrikanischen" Schicksalsgenossen zu legen.
Die Zeit, 01.06.2009, Nr. 22
Durch die Bemerkung über die früheren Anbeter seiner Frau hatte er mich gewissermaßen zu seinem Schicksalsgenossen gemacht.
Schnitzler, Arthur: Jugend in Wien, Eine Autobiographie. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1918], S. 40070
Zitationshilfe
„Schicksalsgenosse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schicksalsgenosse>, abgerufen am 04.12.2020.

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